Neuer Vereinsbus für die Eppaner Sportschützen

Der 8. April war ein Freudentag für die Gilde Eppan. Es wurde der neue Vereinsbus feierlich seiner Bestimmung übergeben. Dazu hatte sich neben den Verantwortlichen und Mitgliedern des Vereins auch eine Reihe von prominenten Gästen vor dem historischen Schießstand eingefunden. Es spielte die Bläsergruppe der „Böhmischen“ von St. Michael. Als Fahrzeugpatin fungierte Greti Pedrini. Oberschützenmeister Karl Gasser begrüßte alle Anwesenden und verwies auf den bereits im Jahr 2005 angekauften Vereinsbus, mit dem viele Kilometer von Bayern bis Neapel gefahren wurden.

Da die Sicherheit nicht mehr gegeben war, entschloss man sich zu einem Neukauf, holte Angebote ein und suchte nach Sponsoren. Durch diese konnten die Anschaffungskosten großteils abgedeckt werden. Gasser dankte der Gemeinde, der Sparkasse, der Stiftung Sparkasse, der Sporthilfe, der Brauerei Forst, der Brennerei Walcher, dem Waffenhersteller Pardini und der Firma Autoplus. Weiters dankte Gasser den Gönnern Greti Pedrini, Rudi Ambach, Andreas Morandell, Otti Larcher und Sigi Schwarzer, die zusammen mit ihm mitfinanziert haben und Christian Delvai von der Sparkasse für die Hilfe beim Abfassen der Ansuchen. Karl Gasser hob auch die langjährige Verbindung der Familie Schwarzer mit dem Schießstand hervor. Großvater Johann Schwarzer war von 1896 bis 1910 Oberschützenmeister gewesen, sein Sohn Eduard hat das jetzige Mitglied Sigi Schwarzer schon früh auf den Schießstand mitgenommen. Bürgermeister Wilfried Trettl bezeichnete den Beitrag der Gemeinde dank der sichtbaren Erfolge trotz knapp werdender Geldmittel als selbstverständlich und wünschte ein unfallfreies Fahren. Der Präsident des Nationalen Schießverbandes UITS, Ernfried Obrist, lobte die beispielhafte Zusammenarbeit von Sport, Politik und Wirtschaft, zählte die Erfolge von Petra Zublasing und Niccoló Campriani auf und kündigte eine „Schießakademie“ für Oktober an. Nach einigen heiteren Anmerkungen, Fürbitten und einem Gebet segnete Pfarrer Christian Pallhuber den neuen Vereinsbus und dessen Patin Greti, „auf dass auch dieser 12 Jahre halten möge.“

Hildegard Flor

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